38 LEERGUT! VOLLGUT! ein Projekt im öffentlichen Raum

Wovon habe ich zu viel? Wovon zu wenig? Womit möchte ich mein Leben füllen? Was ist voll? Was ist leer? Was ist notwendig? Was überflüssig? Ist LEER gut? Oder VOLL gut?

 

In dem partizipativen Theaterprojekt LEERGUT! VOLLGUT!  befragte das Ensemble von fensterzurstadt sich selbst und sein Publikum nach den In-Halten, suchte und fand Gespräche, Kontakte und Akteure. In einem offenen Prozeß beteiligten sich Menschen aus der Stadt an der Projektentwicklung, spielen in den Aufführungen mit und bringen ihre Ideen und Fragen ein. Von März bis Anfang Mai war die Veranstaltungsreihe „Volles Haus“ Gesprächsforum, Experimentierfeld und Kommunikationsplattform. Gäste und Kooperationspartner*innen stellten im wöchentlichen Wechsel Ideen und Beiträge zum Thema Leere und Fülle in der Alten Tankstelle vor. Aus den Gesprächen, Interviews, Materialsammlungen und Anregungen entwickelte das Projektteam dann die Inszenierung im öffentlichen Raum.

24

MAI

 

Premiere

LEERGUT! VOLLGUT!

 

weitere Spieltermine:

MAI  24 / 29 / 31

JUN  1 / 5 / 7 / 8 / 12 /14 / 15 

jeweils 19 Uhr auf dem Goseriedeplatz

Kartenvorbestellungen unter 0511- 22021912

oder karten@fensterzurstadt.de

sowie an der VVK im Künstlerhaus Hannover

Für 4 Wochen im Mai und Juni werden 4 Container auf dem Goseriedeplatz in der Innenstadt Hannover installiert. 3 Container bilden ein U. und umschließen eine Tribüne, die sich auf den Platz hin öffnet. Ihr gegenüber steht ein weiterer einzelner Container, wie ein Kubus auf den Platz gefallen. Jeder dieser vier Container ist im Gegensatz zum offenen Platz, der während der Aufführungen ebenfalls bespielt wird, ein geschlossener Raum, in denen die Zuschauer*innen zwischen Akteur und Publikum hin und her wechseln und selbst zum Inhalt des „Erfahrungsraums“ werden. Inmitten der abendlichen Stadt und den Passanten entsteht ein Spiel zwischen offenen Platz und geschlossenen Raum, zwischen Überfüllung und Leere, Kunst und Alltag, Plan und Zufall, Entfernung und Nähe, Masse und Vereinzelung.

In den Containern: Alexandra Faruga, Carsten Hentrich / auf dem Platz: Julia Cafagna, Tobias Eineder, Stefanie Fenne, Anja Greulich, Ahmad Karmala Chaab, Kristin Leckelt, Katharine Lottmann, Myria Meinert, Maria Rohweder, Katja Rossocha, Mitra Saehimehraban, Stephanie Schünemann / Gast: Elke Cybulski

 

Text und Stückentwicklung: Alexandra Faruga, Carsten Hentrich, Heino Sellhorn, Ruth Rutkowski, Melanie Huke / Inszenierung, KostümRuth Rutkowski / Musik & Audioeinrichtung: Heino Sellhorn / Bühne: Melanie Huke, Rike Glandorf / Licht: Alexander Tripitsis / Produktionsleitung: Carsten Hentrich

Gefördert durch: 

das Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover und dem Fonds Soziokultur